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Bericht zum Volksradfahren 2022

Am Sonntag, den 28. August 2022 von 9:00 bis 10:00 Uhr war der Start zum 42 ten Ottersberger Volksradfahren.

Auch in 2022 findet das Volksradfahren statt

VR-Plakat

Teilnehmerkarten zum Ausdrucken

Streckenplan als GPX-Datei

Streckenplan zum Ausdrucken

Beschreibung der Veranstaltung
und Coronaregeln

Tour VR TSV 2022

Der Otterstedter See – auch Pastorensee genannt ist max. 11 Meter tief

  • Nach einer Sage soll der See entstanden sein, als der Teufel, der im nahen Wald Düvelshoop (heute: Kreuzbuchen) lebte, die Kirche von Otterstedt vernichten wollte. Dazu schleuderte er einen Hünenstein gegen den Kirchturm, woraufhin die Erde erbebte und riss. Infolgedessen quoll Wasser aus dem Erdreich und verschlang das Gotteshaus mitsamt den es umgebenden Bäumen. Der Name „Pastorensee“ soll allerdings auf einen früheren Eigentümer des Sees zurückgehen, welcher im 17. und 18. Jahrhundert lebte und Pastor von Otterstedt war.
  • In einer anderen Version der Geschichte wurde die Kirche während des Gottesdienstes an Heiligabend von einer Gruppe Ungläubiger überfallen und verwüstet. Als die Kirchenschänder die Kirche wieder verließen, brach ein Sturm los und die Erde erbebte, woraufhin die Kirche versank. An der Stelle, an der einst die Kirche stand, befindet sich heute der See
  • Die Christophorus Kirche in Ottersberg

Bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde in Ottersberg auf dem "Kapellenkamp" - wo noch heute die Kirche steht - eine kleine Holzkapelle eingeweiht. Sie diente als Nebenkirche zur Otterstedter Mutterkirche - bis sie 1622 in den Wirren des 30jährigen Krieges durch die Truppen Tillys zerstört wurde.

  • 45 Jahre später erhielt Ottersberg ein neues Gotteshaus: Im Jahre 1667/68 wurde ein massives Kirchenschiff errichtet; dessen freistehender Glockenturm war aus Holz.
  • Im Inneren der Kirche an der Wand links oberhalb des Altars erinnert eine Inschrift an eine erste Restaurierung im Jahre 1721.
  • In der Zeit des Siebenjährigen Krieges diente die Kirche 1757/58 als Körnermagazin und als Kriegsgefangenenlager.
  • Im Jahre 1806 erhielt die Ottersberger Kirche eine neue Glocke. 1842 konnte ein massiver Glockenturm eingeweiht werden, der nun mit dem Kirchenschiff baulich verbunden war.
  • Das Spritzenhaus und Glocke in Stuckenborstel
  • Der hölzerne Glockenturm mit der Glocke vom Feuerschiff II wurde 1950 errichtet.
    Das Spritzenhaus auf dem heutigen Dorfplatz war von 1902 bis 1976 das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr von Stuckenborstel. Im Zuge des Dorferneuerungsprogrammes wurde es 2011 saniert. Es wird heute gerne von Radfahrern als Unterstand und Informationspunkt genutzt.
  • Die Burg Hainbruch bei Reeßum

Im Hainbruch stand wahrscheinlich im 11 und 12 Jahrhundert eine Niederungsburg. Ein umlaufender Graben, ein Wall und darauf Holzpalisaden dienten damals der Abwehr ungewollter Gäste. Das haben Ausgrabungen bestätigt. Diese wurden jedoch wieder zugeschoben. Leider erinnern nur ein unleserliches Schild und ein Rastplatz an diese historischen Stätte.

Teilnehmerzahlen VR2022

Besucherzähler Werbefrei